Windows DHCP-Server in Samba4-Domäne autorisieren

Wir haben einen Kunden mit einem VLAN und einem Windows-Server darin. Dort werden die Clients von einem separaten DHCP mit Adressen versorgt. Beim Wechsel auf Samba4 ging der Windows-DHCP aber nicht mehr – er musste im AD autorisiert werden.

Meines Wissens geht das nicht mit Samba, wüsste jedenfalls nicht wie. Wir setzen da ganz normal dnsmasq ein und ich kenne diese Probleme eigentlich gar nicht 😉

Das geht aber recht schmerzlos mit der Powershell (die Remote Administrations Tools müssen natürlich installiert sein):

Danach den Windows-DHCP-Dienst neu starten und voila, es geht wieder…

Synergy – KVM-Switch ohne “V”

ch hab ja neben meiner Kiste noch einen Mac Mini und Pi stehen. Irgendwie ist’s immer ein bisschen lästig, Keyboard und Maus zu wechseln, wenn ich am Mac was machen will. Hier gibt’s aber eine passable Lösung: Synergy. Und ich muss sagen, das Ding läuft wirklich schweinemässig gut – sobald der Cursor über den “Debian”-Rand zum Mac geht, ist der Mac aktiv und umgekehrt. Das Programm ist für Linux (gibt auch arm Packages für den Pi), Mac, Windows verfügbar und ich will es bereits jetzt nicht mehr hergeben ;-)

Gemäss Hompage ist die Software auch OpenSource (“Synergy is free and open source, and always will be!”), die genaue Lizenz konnte ich aber auf die schnelle auch nicht finden – wenn dem wirklich so ist – diesen Jungs darf man beim Download gerne auch was spenden finde ich, denn das Tool ist wirklich eine Erleichterung. Muss ja nicht unglaublich viel sein, aber ein bisschen Wertschätzung fände ich ok.

Synergy is free and open source software for sharing one mouse and keyboard between multiple computers. Works on Windows, Mac OS X, Linux, Android and Apple iOS.

Vielen Dank

Vielen Dank liebe Microsoft, dass ich heute mal wieder etwa 2.5 Stunden meines Lebens an eure bescheurten Lizenzierungsmodelle verschwenden durfte. Ich und der betroffene Benutzer sind euch dafür sehr dankbar, denn wir hätten sonst absolut nicht gewusst, was wir mit unserem Tag anfangen sollen. Aber ich kann es schon verstehen, Benutzer, die ehrlich und legal eine Lizenz einsetzen und euch noch das Geld in den Allerwertesten gesteckt haben, die sollte man auch ab und zu wieder daran erinnern.
Aber etwas Gutes hat das ganze; Mit solchen Aktionen werden Benutzer, die bisher nur euere Software kannten endlich aufmerksam auf die freien Alternativen und bemerken, dass diese sich absoult mit euren Lösungen messen können… mein Dank ist also durchaus ehrlich gemeint…

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wget unter Windows

Als Alternative zum Windows-Port von wget kann auch aria2 verwendet werden. Das Teil kann neben normalen URLs auch mit Torrent uvm. umgehen und scheint recht gut zu funktionieren

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ntdsutil

Und wenn ich grad bei Samba4 dran bin, nochmals was zum Thema. Eigentlich können die FSMO-Rollen mit dem samba-tool migriert werden. Sollte (oder muss) das ganze auf einem Windows geschehen und am liebsten via batch, kann ein Batch in folgendem Stil erstellt werden (anbei nur das Auflisten der Rollen des lokalen Rechners, die Migration ist analog hierzu…)

Also eigentlich genau das, was man auch manuell im command eingibt. Windoof-Futzies werden das ganze wahrscheinlich abgekürzt anwenden, was auch im Batch funktioniert:

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DNS Zonen exportieren

Naja, bei Samba4 Umstellungen muss man sich zwangsläufig mit AD auseinandersetzen. Dabei bin ich auf dnscmd gestossen. Gelesen hat man ja ab und zu mal was davon, aber nie angeschaut. dnscmd ist bei den Support-Tools (jedenfalls 2003) dabei, neuere Versionen haben es eventuell schon von Haus aus.

Mit diesem Tool kann man unter anderem ganze DNS-Zonen exportieren. Das ist unter Umständen für Backupzwecke oder bei Migrationen, Crashes oder was auch immer noch nützlich.

Nun wird unter \Windows\system32\dns das entsprechende Textfile erstellt (Pfad kann nicht mitgegeben werden…)

Um nun ein solches Zonenfile als primäre Zone zu importieren, geht man wie folgt vor

Wenn man gleich eine AD-integrierte Zone will, verwendet man /Dsprimary anstatt nur /Primary.

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ServiceTag auslesen

Unter GNU/Linux kann man mit dmidecode den Tag auslesen (dd kann’s bestimmt auch):

​Mit WMIC kann man auch bequem den ServiceTAG eines Rechners auslesen:

Ein bisschen detaillierter ist’s hiermit: