Gnu Social

Hab jetzt mal eine GNU-Social Instanz montiert, um das ganze genauer anzuschauen (ist noch nicht definitiv – gnusocial.li hab ich jedenfalls aber bereits – unter einem gewissen Guinness-Pegel – bestellt….).

Hab mal kurz friendica angetestet, das gefiel mir einfach optisch gar nicht. Aber wie gesagt, nur ganz kurz. Diaspora finde ich optisch am ansprechendsten, jedoch etwas komplexer beim Setup (nicht, dass es nicht machbar wäre – das ganze Ruby-Zeugs finde ich sogar als Pluspunkt dort -, aber ich hoffe doch auf ein Debian Package…was für GNU Social auch schön wäre.) Es gibt zwar Scripte, um Debian Packages zu generieren, aber die müssten erst mal für mein Gusto “korrigiert” werden (installiert z.B. nach /etc/share – finde, da gehört jetzt in Gottes Namen keine Webapplikation rein usw…)

Irgendwie will es aber einfach nicht mit den File-Uploads und Avataren klappen. Sollte ja eigentlich kein Ding sein, aber ich bin wohl einfach zu doof….naja, werde das im Verlauf der Woche mal genauer anschauen.

FSF Directory

The Free Software Foundation (FSF) today announced the re-launch of its Free Software Directory at http://directory.fsf.org. The Directory lists over 6,500 programs that are free for any computer user to download, run, and share. It was first launched nearly a decade ago, but the new version brings a host of new features designed to make it a more useful and current resource for users, developers, advocates, and researchers.

erste Antwort Parteibefragung FL

Und heute morgen kam auch schon die erste Antwort. Mehr dazu im Fellows-Wiki. Irgendwie hab ich mir schon gedacht, dass die Freie Liste die ersten sein werden und auch positiv zur Thematik stehen. Das hat sich auch bestätigt:

Sind Sie der Meinung, dass die oeffentliche Hand im Verkehr mit Privaten, wie Unternehmen, so verfahren muss, dass diese nicht dazu gezwungen sind Software oder Betriebssysteme bestimmter Hersteller zu erwerben oder zu verwenden (offene Dokuemntenformate)?

Ja, die faktische Monopolstellung der grossen Softwareanbieter ist nicht in Ordnung. Sind Sie der Meinung, dass die oeffentliche Hand sicherstellen muss, dass Unterlagen über lange Frist uneingeschraenkt zugaenglich bleiben, ohne, dass für dauernde Formatumwandlung grosse Betraege aufgewendet werden muessen (offene Dokuemntenformate bei der Archivierung)?
Ja, das ist selbstverständlich zu gewährleisten.

Soll Software, die mit Steuergeldern bezahlt wurde, den Buergern unentgeltlich, inklusive Quellcode und Bearbeitungsrecht, zur Verfuegung stehen?

Ja, das könnte man als Teil des Grundrechts verstehen.

Sind Sie der Meinung, dass in Schulen verwendete Software, die von den Kindern auch zuhause zur Erledigung der Hausaufgaben gebraucht wird keine bestimmten Betriebssysteme voraussetzen darf?

Ja, denn sonst sind viele Kinder/Familien benachteiligt.

Sind Sie der Meinung, dass die Schule Kinder und Elternhaus nicht in der Wahl ihrer Hard- und Software einschraenken darf?

Ja, siehe oben.

M$ Produktschulung in FL-Bildungssystem ?

Tja, wie bereits erwähnt möchte ich mal ein bisschen wachrütteln bezüglich dem Einsatz freier Software im Bildungssektor.

Das ganze kommt auch immer mehr zum Laufen. Derzeit bin ich in Kontakt mit Guido Arnold, der bei der FSFE im Edu-Sektor stellvertretender Koordinator ist. Morgen werde ich mal mit dem Herrn Büchel telefonieren und mich ein bisschen schlauer machen, wie das ganze eigentlich so hier bei uns aussieht. Interessierte bitte unbedingt bei mir melden !!!

Sind wir mal gespannt, was beim morgigen Telefonat so rauskommt…

Update 14.Juli:

ok, Telefon noch nicht gemacht, aber ein kleiner Fortschritt: Guido hat mal die Punkte, die genau bei unserem Schulamt erwähnt wurden, im FSFE Wiki eingetragen. Obama würde wohl sagen: “Change? Yes, WE CAN!”