clamav

Letzthin hab ich, eher per Zufall, entdeckt, dass Clamav noch recht viel Speicher für eigentlich nichts tun braucht. Da ist es, soweit ich gesehen habe, ganz normal, dass das Teil mal so um die 200-300MB versaut. Ein weiterer Grund, Mailserver mit genügend Speicher auszurüsten. Ich sage mal so 2GB sollten da schon mindestens drinliegen, wenn Spamassassin, Clamav und aMaViS mitlaufen…kommt natürlich auch noch auf die Anzahl User drauf an und ob IMAP etc auf derselben Kiste mitlaufen. Unter 2GB ist aber wohl nicht sehr realistisch in den meisten Fällen, ausser es läuft nur Postfix und sonst nix.

Übrigens hat auch clamav ein eigenes top…. clamdtop…

GroupOffice

GroupOffice hab ich jetzt grad noch schnell mal (Basisinstallation ohne Config) montiert. Gibt Debian-Sources dafür, wäre aber auch manuell eine kleine Sache, wenns aber schon sources gibt, finde ich das angenehm im Sinne von Updates etc.

Sources eintragen, updaten, installieren… 😉

Key importieren

und installieren…

Auf den ersten Blick schaut das ganze ganz gut aus, es gibt echt nette Features, wie Ankündigungen und recht umfangreiche, modulare Berechtigungseinstellungen.

Groupware…never ending…

Langsam aber sicher muss ich mich nun einschränken mit all den Groupwares. Zarafa ist derzeit mein Favorit, SOGo kommt gleich danach (obwohl, die Config kann recht komplex und unübersichtlich sein). Scalix sollte man wohl oder übel auch mal einrichten und evaluieren, macht mich aber gar nicht an. Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich Tine (Nachfolger von eGroupware) und GroupOffice nicht doch noch kurz anschauen soll.

SOGo

Nach den mässigen Erfolgen mit Scalix (es mag ja lustig sein mit Redhat oder SUSe, mit Squeeze und Fedora 14 hats mir keinen Spass gemacht) habe ich mich an SOGo gewagt. Was mir an SOGo nicht so gut gefällt ist Funambol (der soll noch recht speicherhungrig sein), aber vielleicht lässt sich das ganze ja auch per z-Push realisieren ?

Eigentlich klingt es ganz gut, man kann deren Quellen in die Sources montieren und das Zeug ganz einfach installieren. Nachher wirds ein bisschen kritischer, wenns an die Konfig geht. Es gibt ja zwar Dokus, aber auf den ersten Blick ein bisschen komplex.. Die Daten werden entweder in MySQL oder PostgreSQL gespeichert. Die Benutzer verwaltet man per LDAP. Wahlweise kann man die User aber auch in die SQL Datenbank speichern (was ich aufgrund mangelnden LDAP-Knowledges für’s erste gerne machen würde). Um diese Tatsache herauszufinden, habe ich noch recht lange gebraucht… 🙂

Was definitv nach der SOGo-Installation zu machen ist:

MySQL-DB anlegen

Nun muss man noch die Usertabelle anlegen

Hier kann man auch gerade User eintragen…

Apache installieren

und SOGo-Config auf eigene IP/URL anpassen

GNUStep

Nun wechselt man zum sogo-User und tätigt einige Einstellungen, unter anderem, dass man per MySQL-User arbeiten will:

und die SMTP/IMAP Einstellungen

Nun muss natürlich auch Dovecot darüber informiert werden, woher er die Authentifizierung nehmen soll. Dazu passt man das Config dovecot-sql.conf an. Diese Config ist jetzt einfach mal auf die schnelle so zurecht gebogen und soll keinerlei Anleitung oder dergleichen darstellen!

Nachdem nun SOGo, Dovecot und Apache neugestartet wurden, kann man mal versuchen, sich im Browser anzumelden.

Fehler, die bei mir auftraten, waren unter anderem das Fehlen von memcached:

Hier hatte memcached gefehlt. Nach dessen Installation war auch der Fehler weg.

Was es noch zu lösen gibt, wie das ganze hinter einem Reverse-Proxy sauber läuft, bisher wird die Seite ziemlich kaputt ins Internet geliefert, intern im LAN wird sie sauber dargestellt…

In den Postfixbuch-Users Mailinglisten sind aber auch Statements bezüglich Updates, die nicht so angenehm klingen…

Scalix

Naja, man will sich ja auch noch andere Alternativen ansehen, also hab ich eine 64bit VM aufgesetzt und Scalix Community heruntergezogen…Das erste, das mich nervt ist, dass non-free in den Sources aktiviert werden muss wegen java. Ich habe jedenfalls noch nichts darüber gelesen, dass es auch mit openjdk geht. Und dann gehts weiter – i386 Packages ?


Errors were encountered while processing:
scalix-chardet_1.0.20071031-2_i386.deb
scalix-iconv-extras_1.2-1_i386.deb
scalix-libical_0.27.20071008-1_i386.deb
scalix-server_11.4.6.13676_i386.deb
scalix-postgres

Jetzt hab ich irgendwo gelesen, dass man in einer 64bit Umgebung eine 32bit chroot Umgebung für Scalix einrichten muss. Was soll denn die Scheisse ? Wenn das stimmt (was ich noch abklären muss), dann macht sich das ganze Ding schon bei der Installation unbeliebt bei mir….

Ich hab dann das ganze einfach mit –force-architecture probiert, ging ein bisschen besser, bis der nächste Fehler auftrat. ia32-libs halfen auch nicht weiter.

omsetsvc: error while loading shared libraries: libglib-2.0.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory

Wenn schon bei der normalen Installation solche auftreten, hab ich mich entschieden, das ganz halt mal mit einer 32bit Installation durchzuführen, reicht ja zum testen…und siehe da – es funktioniert. fast. Glücklicherweise haben einige gepeinigte Leute bereits kleine Skripte zur Installation erstellt (zb. hier ist für Lenny eines, das nur geringfügig angepasst werden muss), das auch gleich noch fehlende Packages installiert. Kommt das Package scalix-server aber zum Zug, haut es das ganze wieder über den Haufen, obwohl die benötigten Files installiert sind. Das Problem findet man auch im Forum (aus dem Jahre 2007..). Dass man sich nur zum Ansehen des Forums einen Account anlegen muss, ist mir auch schleierhaft.

In Foren liest man auch immer mal wieder, wenn man nicht Redhat nimmt, soll man CentOS verwenden, weil das am ehesten passt. Oder Suse. Hm, will ich aber nicht, weiss ja nicht mal, obs dann wirklich besser funktioniert… Ich habe es kurz mit Fedora 14 getestet, da wollte das Installerskript schon ziemlich am Anfang nicht, weil die Fedora-Version zu aktuell war. Spitze.

Irgendwie ist Scalix nicht so sympathisch wie Zarafa.