SOGo

Nach den mässigen Erfolgen mit Scalix (es mag ja lustig sein mit Redhat oder SUSe, mit Squeeze und Fedora 14 hats mir keinen Spass gemacht) habe ich mich an SOGo gewagt. Was mir an SOGo nicht so gut gefällt ist Funambol (der soll noch recht speicherhungrig sein), aber vielleicht lässt sich das ganze ja auch per z-Push realisieren ?

Eigentlich klingt es ganz gut, man kann deren Quellen in die Sources montieren und das Zeug ganz einfach installieren. Nachher wirds ein bisschen kritischer, wenns an die Konfig geht. Es gibt ja zwar Dokus, aber auf den ersten Blick ein bisschen komplex.. Die Daten werden entweder in MySQL oder PostgreSQL gespeichert. Die Benutzer verwaltet man per LDAP. Wahlweise kann man die User aber auch in die SQL Datenbank speichern (was ich aufgrund mangelnden LDAP-Knowledges für’s erste gerne machen würde). Um diese Tatsache herauszufinden, habe ich noch recht lange gebraucht… 🙂

Was definitv nach der SOGo-Installation zu machen ist:

MySQL-DB anlegen

Nun muss man noch die Usertabelle anlegen

Hier kann man auch gerade User eintragen…

Apache installieren

und SOGo-Config auf eigene IP/URL anpassen

GNUStep

Nun wechselt man zum sogo-User und tätigt einige Einstellungen, unter anderem, dass man per MySQL-User arbeiten will:

und die SMTP/IMAP Einstellungen

Nun muss natürlich auch Dovecot darüber informiert werden, woher er die Authentifizierung nehmen soll. Dazu passt man das Config dovecot-sql.conf an. Diese Config ist jetzt einfach mal auf die schnelle so zurecht gebogen und soll keinerlei Anleitung oder dergleichen darstellen!

Nachdem nun SOGo, Dovecot und Apache neugestartet wurden, kann man mal versuchen, sich im Browser anzumelden.

Fehler, die bei mir auftraten, waren unter anderem das Fehlen von memcached:

Hier hatte memcached gefehlt. Nach dessen Installation war auch der Fehler weg.

Was es noch zu lösen gibt, wie das ganze hinter einem Reverse-Proxy sauber läuft, bisher wird die Seite ziemlich kaputt ins Internet geliefert, intern im LAN wird sie sauber dargestellt…

In den Postfixbuch-Users Mailinglisten sind aber auch Statements bezüglich Updates, die nicht so angenehm klingen…