Exchange Queue DB

May 20th, 2012

Ich weiss nicht so recht, das ganze kommt mir immer mehr suspekt vor. Letzte Woche hab ich mir nichts böses gedacht und wollte die Public Folders vom 2003er Exchange auf den 2010 Exchange replizieren im Büro.

Da ich ja ein DAU bin, habe ich auch extra die Schulungsunterlagen hervorgezogen, damit ich nichts falsch machen kann. Dort wurde empfohlen, das Skript “AddReplicaToPFRecursive” einzusetzen, was ich auch gemacht hab.

Nun gut, nach einiger Zeit hat das ganze die Platte gefüllt. Logo eigentlich, haben wir doch hunderte von PF. Aber nichtsdestotrotz wäre das eine Anmerkung im Manual wert gewesen. Ich denke, da haut’s doch noch den einen oder anderen nicht-Exchange-Admin auf die Fresse. Vorallem dann, wenn sonst jeder Quatsch viermal im gleichen Absatz erwähnt wird…. aber ok, irgendwie kann ich das noch nachvollziehen und hätte das auch selbst schnallen können / sollen…

Naja, schlussendlich kamen keine externen Mails mehr bei den Postfächern an, die auf dem neuen Exchange liefen. Mails von intern (also Exchange 2003 zu Exchange 2010 oder wie auch immer) funktionierten aber tadellos. Irgendwann hab ich auch bemerkt, dass die Platte beim Hubtransport komplett gefüllt war. Hm, da gibt’s ein File namens “mail.que“. Wozu könnte die wohl dienen….. schräg aber, dass gar keine Mails in der Queue drin waren. Wieso ist eine leere Queue 10GB gross (und da gibt’s schlimmere Fälle – im Internet schreiben Leute von 110GB….). Eine Queue macht doch FIFO ?! Und wieso kamen interne Mails an, externe aber nicht mehr ?! Naja, das mit der Grösse kann man mit eseutil beheben.

Als erstes stoppt man den Transport (offline defragmentation)

net stop MSExchangeTransport

und dann defragmentiert man die Queue-Datei. Danach wird aus der 10GB eine 10MB-Datei. Vielleicht interessiert noch die Übersicht der Transport-Queues

eseutil /d mail.que

Nach dieser Erfahrung habe ich die Replikation mit “RemoveReplicaToPFRecursive” wieder abgedreht.

Wieso dieses Verhalten aber überhaupt so ist – das bleibt mir ein Rätsel, wie noch so vieles in dieser Welt von Redmond… naja, jedenfalls hab ich (wahrscheinlich auch nur ich, weil ich’s nicht schnalle) noch mehr so strange Vorkommnisse….Der Mailbox-Server beispielsweise kommt erst dann hoch, wenn man einen gpupdate ausführt hat. ähm.

X1

May 18th, 2012

Bwaoh, geiles Teil…. ThinkPad X1

Leserbrief zum 3.

May 15th, 2012

und schon wieder eine Antwort – und zwar von einem Lehrer. Langsam wird es spannend, mit dem muss ich Kontakt aufnehmen….

Gimp 2.8 in unstable

May 15th, 2012

Jetzt hab ich schnell einen Screenshot gemacht, den ich mit Gimp zuschneiden wollte und was seh ich da – Gimp 2.8 ist in Unstable angekommen. Den Einzelfenster-Modus aktiviert man unter “Windows”….ganz ungewohnt…

erste Antwort auf Leserbrief

May 14th, 2012

es gibt nun eine Antwort (siehe auch G+) auf meinen Leserbrief ;-).  Schön, dass es doch noch weitere Leute hierzulande gibt, die das nicht einfach so hinnehmen wollen…

Precise Pangolin

May 13th, 2012

Habe dieses Wochenende mal Ubuntu Precise Pangolin (12.04) montiert (nachdem mir’s Nixie mal gezeigt hat ;-) ). Der HUD ist eigentlich schon verdammt geil vom Ansatz her. Das hat mir so gut gefallen, dass ich beim alten Herrn Gnome 3 entfernt und 12.04 montiert hab.

Von Haus aus hat Ubuntu schon seit einer Weile eine Passwort-Policy, die “schwache” Passwörter nicht zulässt. Diese lässt sich aber recht leicht umgehen. In einer preseed setzt man einfach

d-i user-setup/allow-password-weak boolean true

und wenn man’s nachträglich ändern möchte, gibt man das dem PAM-Modul in common-password mit. Hier einfach mit min=4 hintenangehängt, dass Passwörter mit 4 Zeichen angenommen werden.

password        [success=1 default=ignore]      pam_unix.so obscure sha512 min=4

Seit 11.04 setzt Ubuntu nicht mehr GDM ein, sondern LightDM. Die Konfiguration ist aber grundsätzlich ziemlich ähnlich zu den anderen DMs. Ich mache im LAN eignetlich noch gerne remote X-Sessions bei mir am Rechner. Um XDMCP zu aktivieren, setzt man also in der lightdm.conf die entsprechenden Paramter

...
[XDMcpserver]
enabled=true
...

Dasselbe kann man auch mit einem VNC setzen:

...
[VNCServer]
enabled=true
...

Möchte man einen User im greeter ausblenden, fügt man ihn in users.conf bei hidden-users hinzu, der Eintrag ist bereits vorhanden. Will man gar keine Benutzerliste angezeigt haben, setzt man folgende Zeile unter SeatDefaults.

greeter-hide-users=true

Per Standard gibt es auch einen Gastaccount, welcher nach jeder Sitzung komplett zurückgesetzt wird. Hier zuhause eigentlich noch angenehm, weil die Kleinen doch immer wieder mal an den Rechner sitzen… Da die Einstellungen jeweils wieder resettet werden, muss man die Einstellungen unter einem anderen Account machen und danach ins /etc/guest-session-Verzeichnis kopieren. Weitere Details können im Skript /usr/sbin/guest-account entnommen werden. Am einfachsten einfach ein bestehendes Konto entsprechend einrichten und danach dort hinkopieren….aber das ist eine andere Geschichte…

Normalerweise will man den aber vielleicht nicht – also trägt man es so ein

allow-guest=false

Damit die Einstellungen ziehen, muss der DM natürlich neugestartet werden und das war’s auch schon….

restart lightdm

Mal schauen, wie er damit so zurecht kommt. Ich glaube, das wird ganz gut gehen…

Calligra

May 10th, 2012

Gestern hat Apache das erste Release von OpenOffice freigegeben. Das werde ich mir später mal zu Gemüte ziehen…

Als OpenOffice / LibreOffice Alternative ist wohl Calligra derzeit am ehesten ebenbürtig. Ich habe mir mal den experimentellen Windows-Installer heruntergeladen, um es in einer VM anzuschauen.

Nach der Installation gibt es Shortcuts für Sheets (Tabellenkalkulation), Stage (Präsentation), Words (Textverarbeitung) und Krita (Zeichnen). Eigentlich nichts neues. Unter den Extras ist aber auch noch Calligra Braindump (Mindmap), Calligra Flow (sowas Visio-ähnliches) und Karbon (Vektorgrafik). Das gefällt mir wiederum sehr gut und würde sich auch bei LibreOffice ganz gut machen.

Die Start-Optionen, die zur Auswahl des Templates dienen, sind aber ein wenig überdimensioniert. Na gut, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es experimentell ist und nicht zum Produktiv-Einsatz geeignet ist….

Nachdem aber ein leeres Dokument vorliegt, schaut das ganze recht aufgeräumt aus – keine überflüssigen Buttons oder Toolbars. Das hat irgendwie schon was. Obwohl ich persönlich ein bisschen verwirrt bin und nach den Toolbars suche… ;-) Für einen Anfänger ist das aber wahrscheinlich eher hilfreich als hinderlich.

Nicht in der Windoof-Version sind derzeit Plan (Projektplanung) und Kexi (Datenbank)

Ich denke aber, dass Calligra weiter im Auge behalten werden sollte – seis auch nur wegen Braindump, Flow und Plan. Auch Draw kann nun zwar Visio-Files öffnen, jedoch hat man die Shapes (zb. Cisco, Racks etc) nicht so bequem in einer Toolbar wie in Flow. Und das schöne an Calligra ist, dass die Dokumente natürlich in OpenDocument-Formaten gespeichert werden – also keine Probleme, diese Files mit LibreOffice weiterzubearbeiten.

Calligra ist übrigens (noch) nicht in den Debian-Repos enthalten – hierfür muss man die Sources entsprechend anpassen.

iPads an den Schulen

May 10th, 2012

iPad is iBad…

Heute hat mir  Simon einen Artikel zugeschickt, da konnte ich nicht anders und hab einen Leserbrief geschrieben…

und wenn wir grad beim Thema iPad sind, liegt es Nahe, an die FSF-Initiative zu erinnern…

wem das Thema DRM nichts sagt, dem sei dieser Flyer zu empfehlen…

defective by design

S.M.A.R.T HDD Repair

May 10th, 2012

Hatte mal wieder jemanden mit einem solchen Fake-Virus auf einem Rechner. Diesmal war es S.M.A.R.T. HDD. Stinger hat zwar einiges gefunden, leider war es damit aber noch nicht erledigt.

Das Sau-Ding versteckt auch einige Ordnerinhalte – unter Umständen auch den des Startmenüs. Dieses ist dann einfach leer.

Zum Beheben schiesst man mal als erstes den Prozess des Programmes ab. Der ist leicht zu finden, weil irgendeine komische Nummer.exe. Dann kann man alle Ordnerinhalte wieder anzeigen lassen. Man kann sich nun entweder mühsam durch die Einstellungen hangeln und alles manuell machen oder man setzt “unhide” ein und lässt dies automatisch geschehen.

Nun navigiert man nach C:\ProgramData und findet dort direkt im Verzeichnis einige solcher komischen exe-Files. Diese löscht man alle.

Im Startmenü-Verzeichnis (%APPDATA%\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu) findet man ein Verzeichnis names “Data Recovery”. Diese Links verweisen zu den kuriosen Files. Auch löschen. Auch %APPDATA%\Local\Temp löscht man am besten noch.

Eigentlich ist nun das gröbste gemacht und man kann noch checken, ob vielleich noch ein Run-Eintrag geschrieben wurde.

Exchange Autodiscover (mehrerer Domains) mit Bind

May 8th, 2012

Hat man mehrere Domains, welche man gerne mit dem Autodiscover “managen” möchte, muss folgender DNS-Eintrag gemacht werden beim Bind

_autodiscover._tcp.domain2.com. IN SRV 0 0 443 webmail.domain1.com.

Mit nslookup kann man dann den Eintrag auch checken

Webmail deutet auf die externe URL des Exchange 2010 hin…

nslookup sollte dann die korrekten Werte wiedergeben:


> _autodiscover._tcp.domain2.com

Non-authoritative answer:
_autodiscover._tcp.domain2.com       SRV service location:
          priority       = 0
          weight         = 100
          port           = 443
          svr hostname   = webmail.domain1.com